Wann bin ich regelkonform?

Frage: Wir untersuchen unsere Lieferkette, um Informationen zu verschiedenen regulatorischen Vorschriften zu sammeln. Wie können wir wissen oder sicherstellen, dass wir die Vorschriften tatsächlich einhalten?

Antwort: Auf die Frage “Bin ich konform?” gibt es keine einfache Antwort. Oft hoffen Unternehmen auf einen konkreten Richtwert, z.B. einen Prozentsatz von Lieferanten, die Informationen übermitteln müssen, aber so funktioniert es leider nicht. 

Das Ziel der Compliance ist es, dass Unternehmen die erforderliche Sorgfaltspflicht im Zusammenhang mit den geltenden Vorschriften verstehen, durchführen und dokumentieren und ihre Bemühungen zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen nachweisen. Dies bedeutet, dass der Prozess im Laufe der Zeit durchgeführt werden muss, statt nur ein einmaliges Ziel zu erreichen.

Eine hohe Rücklaufquote bei Lieferanten ist zwar wichtig für die allgemeine Datenqualität, aber die Aufsichtsbehörden werden auch allgemeinere Fragen berücksichtigen, z.B.:

  • Ist das Compliance-Programm fortlaufend und im Rahmen eines Prozesses definiert?
  • Reicht das Programm aus, um entsprechende Risiken anzugehen?
  • Verbessert sich das Programm im Laufe der Zeit?
  • Werden die Stakeholder korrekt über die gesetzlichen Bestimmungen vom Unternehmen informiert?
  • Verfügt das Unternehmen über einen Plan, um aufgedeckte Verstöße zu beheben?

Im Wesentlichen kann ein Unternehmen mehr Vertrauen in die Einhaltung der Vorschriften haben, wenn es strengere Sorgfaltsprüfungen durchführt und in die Aufrechterhaltung und Verbesserung seiner Prozesse investiert. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie das Whitepaper von Assent über die Bedeutung der Sorgfaltspflicht für die Compliance. 

Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 03-20-2020.

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